Bilder zum Erlebnis




Spring Roll
Vier Tage mit dem Rad von Tal zu Tal, in zehn Tagen im Mai, in denen entlang der Radwege Stationen stehen, die es sonst nicht gibt. Du fährst allein oder zu zweit, in deinem Tempo.
- Gastgeber:innen
- [OFFEN] · Radhändler, Höfe, Musikverein und Tourismusschule in vier Tälern
- Regionen
- Brixental · Kitzbühel · St. Johann in Tirol · Pillerseetal
- Zeit und Dauer
- 4 Tage, 4 Nächte · zehn Tage im Mai
- Begleitung
- Selbstgeführt · eigene Etappen, betreute Stationen am Weg
- Preis
- ab 540 Euro pro Person
- Vier Nächte in radfreundlichen Häusern
- Gepäcktransport zwischen den Orten
- Stationen und Werkstätten entlang der Route
- Anreise nach Tirol
- Radverleih
- Verpflegung außer Frühstück
Prototyp aus dem Experience Lab — noch keine Buchung. Wir melden uns, sobald es Termine gibt.
Worum es geht
Der Mai ist hier die beste Radzeit und die am wenigsten genutzte. Die Wiesen blühen, oben liegt noch Schnee, und die Tage sind lang genug für einen Umweg. Es ist noch nicht heiß. Und es ist noch nicht voll.
Zehn Tage lang stehen entlang der Radwege kleine Stationen, die es sonst nicht gibt: eine Kaffeeausschank am Bachufer, eine Werkstatt mit Kuchen und Luftpumpe, eine Küche mitten auf der Wiese, geführt von der Tourismusschule. Danach ist die Wiese wieder eine Wiese.
Du fährst allein oder zu zweit, ohne Gruppe. Jeden Morgen bekommst du die Karte für heute — denn die Stationen wechseln täglich den Ort. Was du am ersten Tag verpasst hast, steht am dritten woanders.
Was du unternimmst
Vier Etappen, überwiegend im Tal. Nur der erste Tag geht hinauf.
Die Straße gehört den Rädern
Sonst fährst du hier ganz rechts, mit Motorenlärm im Rücken. An diesem Tag ist die Bergstraße gesperrt: kein Gegenverkehr, kein Überholen, keine Kurve, hinter der ein Auto stehen könnte. Du fährst hinauf, so weit du magst, und rollst wieder hinunter — zwölf Kilometer, auf denen du schauen kannst statt zu rechnen. Oben stehen Leute mit heißem Tee. Unten hat ein Gastgarten offen, der weiß, dass heute viele kommen.
rund 35 Kilometer · 600 Höhenmeter · Station auf halber Höhe
Station ansehen →Kitzbühel — vom Radweg in die Stadt
Der Ache talauswärts folgen, mit dem Wilden Kaiser am Horizont. Mittags bist du in einer Stadt, die man vor allem aus dem Winter kennt und die im Mai anders aussieht: Fensterläden offen, Tische auf der Gasse, Zeit für ein Gespräch.
rund 40 Kilometer · flach mit einem Anstieg · zwei Stationen am Weg
St. Johann in Tirol — die Küche auf der Wiese
Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule kochen mitten auf einer Wiese am Radweg, mit dem, was die Höfe ringsum hergeben. Sie servieren, sie erklären, sie fragen dich, wie es war. Für viele ist es das erste Mal, dass sie für Gäste kochen, die nicht ihre Lehrkräfte sind.
rund 30 Kilometer · flach · langsamer Tag
Pillerseetal — bis zum See
Über eine sanfte Anhöhe ins Pillerseetal, vorbei an Weilern, in denen um zehn Uhr vormittags niemand unterwegs ist. Am Ende liegt der See. Wer mag, springt hinein — im Mai ist er kalt genug, dass du dich daran erinnerst.
rund 35 Kilometer · 300 Höhenmeter
Wer dich empfängt
Die Stationen betreiben Menschen aus den Tälern, die das neben ihrer Arbeit machen: ein Radverleih, eine Bäuerin, ein Musikverein, eine Schulklasse.
[OFFEN] — die Gastgeber:innen werden in Phase 2 festgelegt.
Für wen das gemacht ist
Für alle, die radeln wollen, ohne in einer Gruppe zu fahren. Wenn du eine Stunde am Stück fährst, schaffst du die Etappen — mit E-Bike auch die Anstiege.
Und für alle, die im Mai reisen können und unterwegs lieber Einheimische treffen als andere Gäste.
Was das Erlebnis bewirkt
Ökologisch — ein Tag ohne Autoverkehr
Die Etappen führen über bestehende Talradwege, der erste Tag über eine gesperrte Bergstraße. Alle vier Orte sind mit der Bahn erreichbar.
Die Gemeinden sperren die Straße, die Häuser fahren das Gepäck gemeinsam statt einzeln. Du fährst mit eigener Kraft und lässt das Auto stehen — oder kommst gar nicht erst damit.
Soziokulturell — die Stationen gehören dem Tal
Kaffeeausschank, Werkstatt, Feldküche — betrieben von Leuten aus dem Ort, für zehn Tage, auch für Einheimische offen.
Die Betreiber:innen entscheiden selbst, was sie anbieten und wo sie stehen. Du sitzt am selben Tisch wie alle anderen, nicht in einem abgetrennten Gästeprogramm.
Wirtschaftlich — Betrieb im Mai
Vier Nächte in Häusern, die um diese Zeit Ruhe und Platz haben. Verleih, Gastronomie und Gepäcktransport verdienen in Wochen, in denen sonst wenig läuft.
Die Betriebe halten für diese zehn Tage Kapazitäten frei und stimmen die Preise ab. Du buchst im Mai statt im Juli — für die Betriebe ist das der Unterschied zwischen offener und geschlossener Tür.
Was du wissen solltest
Diskussion & offene Punkte
Diese Idee entsteht im Experience Lab gemeinsam mit den Regionen. Jeder Punkt unten ist etwas, das noch entschieden werden muss — anklicken und beitragen. Name und Region genügen, ein Login ist nicht nötig.
Nach Dringlichkeit sortiert — oben steht, was zuerst entschieden werden muss.



