Bilder zum Erlebnis




Auf den Spuren der Natur · Trans North Alps
Sechs Etappen im Rundkurs über die Nordalpen, Start und Ziel am Achensee. An vier Morgen holt euch jemand ab, bevor ihr aufs Rad steigt: Jagdaufseher, Förster, Biologin, Waldpädagogin.
- Gastgeber:innen
- Jagdaufseher · Förster · Biologin und Geologe · Waldpädagogin · [OFFEN] Häuser
- Regionen
- Region 1 · Region 2 · Region 3 · Region 4
- Zeit und Dauer
- 7 Tage, 6 Etappen · Oktober
- Begleitung
- Teilbegleitet · Etappen im eigenen Tempo, vier begleitete Vormittage
- Preis
- drei Klassen, ab [OFFEN] Euro pro Person
- Übernachtungen entlang der Route
- Begleitung durch Biolog:innen und Guides
- Beobachtungsprogramm laut Etappenplan
- Anreise nach Tirol
- Verpflegung außer Frühstück
- [OFFEN]
Prototyp aus dem Experience Lab — noch keine Buchung. Wir melden uns, sobald es Termine gibt.
Worum es geht
Ihr startet am Achensee und kommt am Achensee wieder an. Dazwischen liegen sechs Etappen, vier Regionen und einmal über die Nordalpen und zurück. Gefahren wird in eurem Tempo, das Gepäck fährt getrennt.
Die Vormittage sind das, was diese Woche von jeder anderen Radrunde unterscheidet. Menschen, die den ganzen Sommer keine Gäste sehen, weil sie arbeiten. Im Oktober haben sie Zeit. Ihr geht mit, ihr fragt, und ihr helft beim Zählen und Messen.
Warum der Oktober: Die Brunft dauert wenige Wochen. Die Lärchen färben sich zwei Wochen lang und sind danach kahl. Das Wasser ist im Herbst am klarsten. Und fünfzig Kilometer bei zwölf Grad sind angenehmer als bei achtundzwanzig.
Was ihr unternehmen werdet
Sechs Etappen, einmal rundherum — an vier Tagen beginnt der Morgen zu Fuß.
Der lauteste Morgen des Jahres
Ihr geht um halb sechs im Dunkeln los und sitzt eine Stunde später am Rand einer Lichtung, ohne zu reden. Wenn es hell wird, hört ihr etwas, das es nur wenige Wochen im Jahr gibt: einen röhrenden Hirsch. Danach fahrt ihr fünfundfünfzig Kilometer ins Inntal — und seid um zwei in Innsbruck, obwohl ihr seit halb sechs wach seid.
5:30 bis etwa 11:00, danach rund 55 Kilometer nach Innsbruck · Vormittag mit dem Jagdaufseher
Etappe ansehen →Innsbruck aufs Mieminger Plateau
Aus dem Tal hinauf auf ein Plateau, das über allem liegt. Der Anstieg ist die einzige echte Arbeit des Tages, oben wird es weit.
rund 40 Kilometer, ein längerer Anstieg
Mieminger Plateau nach Nassereith
Die kürzeste Etappe, damit für den Vormittag Zeit bleibt. Es geht durch die Lärchenwiesen, die um diese Zeit golden sind — eine Landschaft, die keine Natur ist, sondern eine Erfindung.
rund 25 Kilometer · Vormittag mit dem Förster
Nassereith über den Fernpass nach Ehrwald
Der Pass ist der Grund, warum diese Runde funktioniert. Oben liegen zwei Seen, die es nur gibt, weil hier vor Jahrtausenden ein halber Berg abgegangen ist. Im Blindsee stehen unter der Oberfläche noch Bäume.
rund 30 Kilometer, die Schlüsselstelle · Vormittag mit Biologin und Geologe
Ehrwald nach Mittenwald
Der Tag, an dem ihr die Nordalpen wirklich überquert. Unter der Zugspitze durch und auf der anderen Seite wieder heraus. Der Morgen davor folgt dem Wasser bis zur Loisachquelle.
rund 45 Kilometer, über bayerisches Gebiet · Vormittag mit der Waldpädagogin
Mittenwald zurück an den Achensee
Kein Programm, nur fahren. Über den Achenpass zurück dorthin, wo ihr angefangen habt. Am Abend könnt ihr in den See schauen und wisst, was hinter den Bergen liegt.
rund 50 Kilometer
Wer dich empfängt
An vier von sechs Tagen holt euch jemand ab, dessen Beruf dieser Ort ist. Die Reihen, an denen ihr mitarbeitet, laufen seit Jahren und werden gebraucht.
Ein röhrender Hirsch ist auf zwei Kilometer zu hören — kein schöner Ton, sondern einer, der im Bauch bleibt. Ihr zählt mit: wie viele Rufe, aus welcher Richtung.
Wiesen mit einzeln stehenden Lärchen, seit Jahrhunderten so gehalten. Ihr hört, warum die Lärche als einziger Nadelbaum ihre Nadeln abwirft — und was passiert, wenn niemand mehr mäht.
Was wie eine gewachsene Landschaft aussieht, ist ein Trümmerfeld mit Wasser dazwischen. Ihr nehmt Wasserproben — daraus lässt sich lesen, welche Tiere im See leben.
Der letzte begleitete Morgen folgt dem Wasser bis dorthin, wo es aus dem Berg kommt. Ihr messt Sichttiefe und Temperatur, an derselben Stelle wie alle Gruppen vor euch.
Für wen das gemacht ist
Für Leute, die eine Woche radeln wollen, ohne jeden Tag eine Leistung abzuliefern. Wer zwei Stunden am Stück fährt, schafft die Etappen — mit E-Bike auch den Fernpass.
Für alle, die lieber gehen als fahren: Fast jede Etappe hat einen Bahnhof in der Nähe, das Gepäck ist ohnehin schon dort. Und für alle, die früh aufstehen können — der erste Vormittag beginnt um halb sechs.
Was das Erlebnis bewirkt
Ökologisch — ein Rundkurs braucht keinen Rücktransfer
Start und Ziel sind derselbe Bahnhof. Der Achensee ist mit der Bahn erreichbar, Räder könnt ihr mitnehmen oder vor Ort leihen.
Die Häuser organisieren den Gepäcktransport gebündelt und schicken euch die Bahnverbindungen vorab. Ihr reist mit der Bahn an und legt die Etappen aus eigener Kraft zurück.
Soziokulturell — die Daten bleiben in der Region
Zählung, Bild, Probe und Messung gehen an Naturpark, Forst und Gemeinden. Was ihr im Oktober aufschreibt, steht neben dem, was jemand vor drei Jahren aufgeschrieben hat.
Die Fachleute führen die Reihen weiter und geben euch eure Ergebnisse zurück. Ihr arbeitet an den vier Vormittagen mit, statt nur zuzuhören.
Wirtschaftlich — Oktober statt Hochsommer
Sieben Nächte in Häusern, die im Oktober Platz haben — in drei Preisklassen entlang derselben Route.
Die Häuser senken den Mindestaufenthalt auf eine Nacht, öffnen das Frühstück früher und nehmen bei Storno auf das Wetter Rücksicht. Ihr reist im Oktober und akzeptiert, dass Termine sich nach der Brunft richten.
Was du wissen solltest
Diskussion & offene Punkte
Diese Idee entsteht im Experience Lab gemeinsam mit den Regionen. Jeder Punkt unten ist etwas, das noch entschieden werden muss — anklicken und beitragen. Name und Region genügen, ein Login ist nicht nötig.
Nach Dringlichkeit sortiert — oben steht, was zuerst entschieden werden muss.





